Wieder ein "Tag der offenen Tür": Das ist jedes Mal die Möglichkeit, unseren Besuchern die Methoden der klassische chinesische Medizin näher zu bringen. Denn die chinesische Medizin ist nicht nur ein Weg zur Heilung, sondern auch eine Weltanschauung und Philosophie. Hier wird der Mensch als ein Wesen betrachtet, in dem ständig alles in Bewegung und im Fluss ist. Das bedeutet auch, dass der Mensch fähig ist, ständig auf Herausforderungen zu reagieren und immer neu ein inneres Gleichgewicht zu finden. So habe ich im stündlichen Rhythmus über die Methoden der klassischen chinesischen  Medizin und über die Behandlung bei verschiedenen Krankheitsbildern gesprochen. Ergänzt wurde der Vortrag durch eine Demonstration der Akupunktur. Ich habe meinen  Gästen praktische Hinweise gegeben, wie sie den eigenen Puls ertasten und die eigene Zunge beobachten und gemäß der klassischen chinesischen Medizin einordnen können. Das ersetzt im Krankheitsfall nicht den Rat eines Experten, aber es kann den Zuhörern eine Vorstellung davon vermitteln, worauf ein Mediziner der klassischen chinesischen Medizin bei der Diagnose achtet. 

Außerdem wurde von Katja Baumeister, ebenfalls im Stundenrhythmus, eine Einführung in ihre Qi­Gong-Kurse abgehalten, ergänzt durch praktische  Übungen. Bei Qi Gong handelt es sich um eine sehr alte Technik und Philosophie, wie man Körper, Seele und Geist gemäß der klassischen chinesischen  Medizin immer neu ins innere Gleichgewicht bringen kann.  Qi Gong galt im alten China als eine gute Methode, um die eigene Gesundheit so zu fördern, dass man erst gar nicht krank werden sollte.  

 

   

   

   

 Es muss nicht immer Ernst sein: Beim "Tag der offenen Tür" in meiner Praxis gab es Vorträge, praktische Übungen und Knabbereien mit Tee.

 
 

     Wie so oft: In diesem Jahr habe ich an der „Aktion lebendiger Neckar“ teilgenommen und erneut die kostenlose Zungen- und Puls-Diagnose angeboten. Beim „Chinesischen Dorf“ waren sogar chinesische Opern-Sänger dabei! Es war schönes Wetter, eine Seltenheit, obwohl die Aktion immer im Sommer stattfindet.

 

      

     

Die Aktion „Lebendiger Neckar“: Ich bot den Besuchern eine kostenlose Puls- und Zungen-Diagnose an, dazu gab es, wie immer, Info-Material zur traditionellen chinesischen Medizin. Dieses Mal waren im „Chinesischen Dorf“ sogar chinesische Opern-Sänger dabei – und manche Besucher trugen traditionelle, chinesische Kleider.

 

    Gleich zweimal hat Dr. Cecilia Scorza, Astronomin am Max-Planck-Institut für Astronomie Heidelberg, für meinen Bekannten- und Freundeskreis Vorträge im „Haus der Astronomie“ auf dem Königsstuhl gehalten. Schon allein der Besuch dieses Hauses ist ein Erlebnis, es ist mit Mitteln der gemeinnützigen Klaus Tschira Stiftung nach dem Vorbild eines Sternennebels gebaut. Beim zweiten Mal, im November, waren mehrere Geburtstagskinder beim Vortrag dabei – was kann es Schöneres geben, als sich am Geburtstag als Teil des großen Weltalls zu fühlen! Wir sind nur ein winziger Baustein in diesem riesigen Universum, und doch hat jeder einen Platz und eine Aufgabe. Angesichts dieser Größe schrumpft mancher Ärger klein zusammen – und es wird einem klar, wie wichtig es ist, sorgsam mit der eigenen Zeit umzugehen. Wer sich das bewusst macht, kann jeden Tag seines Lebens mit Sinn füllen und gut gestalten. Damit sind solche Vorträge über Astronomie eine ideale Erweiterung für mein Seminar "Die 7 Emotionen": Wer sich als Teil des großen Ganzen fühlt und sich dann vielleicht weniger ärgert, der tut seinem Körper und seiner Gesundheit fast automatisch etwas Gutes. Außerdem wurden Spenden für Straßenkinder-Projekte gesammelt und weitergeleitet.

   

 

Juli 2014: Dr. Cecilia Scorza vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie hielt im „Haus der Astronomie“ für uns einen Vortrag über „Der Mensch als Teil des Kosmos – über Urknall und Dimension von unserem großen Lebensraum“. Das Weltall ist so riesig und der Mensch so klein – umso wichtiger ist es, sein Leben jeden Tag sinnvoll und mit Freude zu gestalten.
 

 

 

 

     

November 2014: Die Begeisterung war so groß, dass Dr. Cecilia Scorza einen zweiten Vortrag für uns hielt, dieses Mal über „Die Suche nach der zweiten Erde“. Wer sich als Teil des großen Weltalls fühlt, der ärgert sich vielleicht weniger - und  tut so automatisch etwas Gutes für sich selbst.

     Im Dezember 2014 habe ich eine vierwöchige Reise nach China unternommen. Zu meiner größten Freude findet die Traditionelle Chinesische Medizin auch in ihrer Heimat, also in China, wieder vermehrt Interesse. So habe ich drei Vorträge gehalten, sowohl an der Universität Jiangsu wie auch vor Mitarbeitern einer chinesischen Verwaltung. Es ging um die Methoden der tradidionellen Medizin, aber auch über Möglichkeiten der Prävention, wie man mit Hilfe des alten Wissens in unserer modernen Zeit gesund und fit bleiben kann.

 

   

Normalerweise halte ich meine Vorträge vor deutschen Zuhörern - dieses Mal durfte ich vor chinesischem Publikum sprechen.