Kochrezepte

 Kochrezepte im August

 

 

 

 

Wer im Sommer auch sich achtet, der wird im Herbst davon profitieren! Warum? Viele Menschen nehmen im heißen August mehr kalte Speisen und eisgekühlte Getränke zu sich als sonst. Gemäß der klassischen chinesischen Medizin kühlen sie so, ohne es zu merken, den Körper zu sehr aus. In der Folge leiden einige dann im Herbst unter Rücken- und Gelenkschmerzen, Durchfall oder Kopfweh. Das Problem: Den Betroffenen ist selten bewusst, dass die kalten Speisen der Sommerzeit das Leiden im Herbst verursacht haben könnten.

Wir stellen für den heißen August warme Speisen vor, die auch in der Hitze lecker schmecken, zum Beispiel ein feines Hühnerbrust-Gericht, ein vegetarisches Pilz-Essen und eine pikante Suppe. Wer gerne einmal selbst chinesisch kochen möchte, dem empfehlen wir den zweistündigen Kochkurs mit Dr. med. Hua Zou. Im Mittelpunkt steht die Schneide-Technik, denn in der chinesischen Küche gilt: Je gekonnter die Zutaten zugeschnitten sind, desto besser wird das Gericht.

Für die Chinesen ist das Zuschneiden der Lebensmittel so wichtig, dass ihre Sprache eigene Worte für die unterschiedlichen Formen und Größen der Stücke kennt. Dazu einige Beispiele:

Das Wort „Tiao“ umschreibt ein längliches Stück, etwa so groß wie zwei längliche Legosteine. Das Wort „Si“ steht für einen schmalen Streifen, etwa so schmal wie zwei Streichhölzer. Das Wort „Kuai“ wird für den daumengroßen Würfel verwendet. Das Wort „Ding“ dagegen steht für einen kleinen Würfel, etwa so groß wie ein halber Zeigefinger. Sehr kleine Würfelchen heißen „Mò“.

 

 

 

Alle Rechte liegen bei Dr. Hua Zou, Kurfürstenanlage 59, 69115 Heidelberg, Telefon 06221/18 99 74.

 

 

1. Rezept: „Je genauer, desto besser“ – Hühnerbrust mit Ingwer und Kohlrabi

2. Rezept: Rezept: „Zarte Hua-Blütenblätter“ – Champignons mit Knoblauch

3. Rezept: „Mini-Rädchen“ – Lotoswurzel süßsauer

4. Rezept: „Wärme zu Wärme“ – eine Sommer-Suppe mit Schweinefleisch, Senf-Knollen und MuErr-Pilzen