Man möchte es vielleicht nicht wahrhaben: Der Sommer ist vorbei, der Herbst hat begonnen. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Man kann wehmütig zurückschauen – oder diese Zeit nutzen: Für ein wenig mehr Besinnung und Nachdenklichkeit. Für Gedanken an die Mitmenschen, aber auch an sich und den eigenen, inneren Weg. Vielleicht werden in solchen Momenten der Ruhe ganz neue Ideen wach, wer weiß? Dabei soll die Gemeinschaft nicht zu kurz kommen, denn gerade nun treffen sich die Menschen gerne, auch und gerade an den Abenden.

Wir haben, wie zu jeder Jahreszeit, einige Tipps für diese Zeit des Wechsels zusammengestellt. Es sind Hinweise, die einfach zu befolgen sind und so gut wie nichts kosten – aber sie schützen unseren Körper vor Erkältungen und anderem Ungemach:

 

  • Sicher, um die Mittagszeit kann es manchmal noch so warm werden, dass man gerne draußen sitzt. Aber bitte nicht auf dem nackten Stein, immer eine Unterlage nutzen. Auch auf den Stühlen eines Cafés ist ein Sitzkissen angeraten. Das schützt vor unangenehmen Ischias- und Kreuzschmerzen und vor Entzündungen der Blase.
  • Morgens, abends und nachts ist es nun empfindlich kühl. Also, bitte nicht so tun, als würde das einem nichts ausmachen und als würde man sich immer noch – wie im Sommer - in kurzen Hosen und im T-Shirt wohlfühlen. Nicht mehr barfuß in Pantoffeln die Wohnung verlassen, nicht einmal rasch, um „nur“ zu den Abfalleimern zu gehen. Stattdessen sollte man längere Socken tragen und außerhalb der Wohnung festes Schuhwerk.
  • Wer die Möglichkeit hat, sollte jeden Tag ein wenig Zeit draußen verbringen, sei es mit einer sportlichen Betätigung oder einem Spaziergang. Das tut der Haut gut und der Körper passt sich automatisch dem Wechsel der Jahreszeit an. Vor allem Patienten mit Allergien sollten draußen immer eine Mütze anziehen, auf dem Fahrrad schützt ein Schal den Nacken, so dass der Wind nicht über den losen Kragen an den Körper herankommen kann. Vor allem sollte man immer an eine warme Jacke denken und sie bei Bedarf auch sofort anziehen. Dann wird man den Herbst bewusst genießen können, mit den allerersten Nebeltagen, mit den bunten Farben der Blätter und dem warmen Gold der Sonne.

 

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