Hibiskus rosa-sinensis 朱槿

 

Der Hibiskus rosa-sinensis heißt auch Chinesischer Roseneibisch, Chinesische Rose oder Zimmer-Hibiskus. ER gehört zu den Malvengewächsen und umfasst etwa 300 Arten. Ursprünglich ist der Hibiskus in warmen Gegenden zu Hause, in den Tropen wächst er wild. Der Hibiskus rosa-sinensis kommt als ein- oder mehrjährige Pflanze vor. Wegen seiner Blüten in verschiedenen Farben ist er in Deutschland sehr beliebt.

In China gilt dieser Hibiskus als Symbol für Ruhm, Reichtum und Pracht – und für die Attraktivität von jungen Frauen. In Malaysia ist dieser Hibiskus seit 1960 die Nationalblume.

Der Hibiskus rosa-sinensis wächst als immergrüner Strauch und wird ein bis drei Meter hoch. Viele Sorten des Hibiskus werden als Zierpflanzen in Parks, Gärten oder Zimmern verwendet. Die Wurzeln, Blätter und Blüten können roh oder gegart verzehrt werden. In Spanien werden die Blüten gerne eingelegt oder zum Färben von Speisen verwendet. In Nordafrika werden die Blüten den Früchtetees zugesetzt.

Gemäß der Volksmedizin wirkt der Tee durstlöschend, leicht abführend, harntreibend, galletreibend, antibakteriell und krampflösend. In der klassischen chinesischen Medizin wird der Hibiskus rosa-sinensis häufig verwendet. Die getrockneten Blüten werden mit heißem Wasser übergossen und dann lässt man den Tee ziehen. Der Tee kann heiß oder kalt getrunken und auch für Umschläge verwendet werden.

Gemäß der klassischen chinesischen Medizin hilft der Tee bei Husten mit blutigem Auswurf, bei blutigem Durchfall, bei blutigen Hämorrhoiden und bei Blasenentzündung.

Achtung: Der Tee kann bei einer Überdosierung zu Durchfall führen. Vor der Anwendung des Hibiskus bei einem medizinischen Problem sollte man einen Arzt oder Heilpraktiker um Rat fragen.

Wichtig: Alle auf dieser Homepage dargestellten Informationen sind kein Ersatz für eine medizinische Diagnose oder Behandlung durch Mediziner. Die Informationen dürfen nicht für eine Selbst-Diagnose oder Selbst-Medikamentation verwendet werden.

 

 Hibiskus syriacus 木槿

 

Der Hibiskus syriacus heißt auch Straucheibisch, Garteneibisch, Scharonrose oder Syrischer Eibisch. Der koreanische Name lautet Mugunghwa, was die „unvergängliche Blume“ bedeutet. Es ist die Nationalblume von Südkorea. Der Hibiskus syriacus gehört zu den Malvengewächsen.

Er stammt aus China, wird aber auch in Gegenden mit tropischem bis gemäßigtem Klima gepflanzt. In China wächst er in manchen Gegenden an Küstenklippen, Abhängen, Flussufern und Straßenrändern. In Mitteleuropa ist der Hibiskus syriacus beleibt als Zierpflanze für Gärten.

Der Straucheibisch wird ein bis vier Meter hoch. Zahlreich sind die fünfblättrigen Blüten. Die Blüten können weiß, rosa, purpurfarben, violett oder blau sein. Die Kapselfrucht ist bis zu zwei Zentimeter lang, die Samen messen zwei bis vier Millimeter.

Sowohl die Blätter wie die Blüten kann man roh oder gegart verzehren. Aus den Blüten wird ein Haarwaschmittel hergestellt. Außerdem kann man die Blüten zum Blaufärben verwenden.

In der klassischen chinesischen Medizin wird der Hibiskus syriacus zur Stärkung des Funktionskreises von Milz, Leber und Lunge verwendet. Der Tee hilft bei Husten mit blutigem Auswurf, bei blutigem Durchfall und bei Blasenentzündung. Ein Tee mit weißen Hibiskus-Blüten bringt gemäß der klassischen chinesischen Medizin Frauen Erleichterung bei weißem Ausfluss der Scheide.

Als Auflage kann der Tee gemäß der klassischen chinesischen Medizin äußerlich verwendet werden bei Hämorrhoiden und auch bei Hautekzemen.

Bei Übelkeit und Aufstoßen hat man im alten China die getrockneten und gemahlenen Blätter des weißen Hibiskus mit der obersten Schicht von gekochtem Reis vermischt und dann verzehrt.

Achtung: Der Tee wird zwar bei blutigem Durchfall eingesetzt, er kann aber auch bei einer Überdosierung zu Durchfall führen. Vor der Anwendung des Hibiskus bei einem medizinischen Problem sollte man einen Arzt oder Heilpraktiker um Rat fragen.

 

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